So lange es Haare gibt, liegen sich die Menschen in den selben.

(Heinz Erhardt)

Das Diplom gerade in der Tasche, stand 1990 der Aachener Thomas L. Kemmerich in einem Friseursalon der Produktionsgenossenschaft des Handwerkes (PGH) in Erfurt und hatte die Aufgabe, Laden und Leute auf das Marktwirtschaftsprogramm einzuspielen. Gerade war die Mauer gefallen, Ost und West vereint. Jubel, Trubel, Tränen und die große Frage: Wie geht es nun weiter?

Produkte, Einrichtung, Standard - das alles fiel der der neuen Zeit zum Opfer. Das eigentliche Potential lag bei den gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gemeinsam verständigte man sich auf einen Neustart. „Typisch Ost“ wurde durch „Typisch Nachwende“ ersetzt, die Salons in Kur genommen und irgendwann auch die Ostmark gegen die D-Mark in den Kassen ersetzt. Was als Starthilfe gedacht war, entwickelte sich zu einem Unternehmen: mehrere Friseur-Läden firmierten zur Friseur MASSON AG.

Inzwischen gehören dreiundvierzig moderne Salons mit den Top-Produkten für schönes Haar und dem gewissen Quentchen „Mehr“ an achtzehn Standorten zu einer Marke, die sich bis heute als Dienstleister für die ganze Familie versteht. Über dreihundert Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildende tragen bis heute zum Erfolg des Unternehmens bei. Seit 2011 macht das unser frisch frisiertes Logo deutlich: Wir sind die masson®Friseure!